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Programm 2011
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Themenschwerpunkte
I. (Über)leben unter extremen Umweltbedingungen
Das Überleben in Kälte, großer Höhe und unter extremer körperlicher Belastung ist für verletzte und unverletzte Opfer von Alpinunfällen aber auch deren Retter ein häufiges Problem. In dieser Sitzung soll die relevante Pathophysiologie von Kälte- und akuter Höhenexposition aber auch das Problem des Erschöpfungstodes und alternative Konzepte der Traumaversorgung unter Extrembedingungen diskutiert werden.
II. Risiken bei Rettungseinsätzen im Gebirge
Wenn auch einzelne Unfallereignisse das Risiko von Bergrettungseinsätzen eindrücklich vor Augen führen, ist über das tatsächliche statistische Risiko - auch im Vergleich mit anderen Rettungseinsätzen - wenig bekannt. Ebenso gibt es kaum Untersuchungen wie Risiken bei Rettungseinsätzen im Gebirge nach-weislich reduziert werden können. In dieser Sitzung sollen die wenigen vorhanden, gesicherten Fakten vorgestellt werden und von verschiedenen Experten realisierbare Ansätze für ein verbessertes Risikomanagement bei Bergrettungseinsätzen aufgezeigt werden.
III. Neurotrauma
Verletzungen des Gehirns und des Rückenmarks gehören nicht nur zu den häufigen Verletzungen nach Alpinunfällen, sondern auf Grund der Spätfolgen auch zu den gefürchtetsten. Nicht selten sind diese Spätfolgen jedoch Sekundärschäden, die durch frühe und richtige notfallmedizinische Interventionen gemildert oder ganz verhindert werden können.
IV. Lawineneinsatz
In Seminaren mit begrenzter Teilnehmerzahl werden bewährte Konzepte, aktuelle Kontroversen und die wichtigsten neuen Erkenntnisse zum Thema Lawinenrettung, Verschüttetensuche und Lawinenmedizin vorgestellt.
Generalversammlung
der Österreichischen Gesellschaft für Alpin- und Höhenmedizin